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Fragen an Schulleiter Michael Eberl zur Ausbildung an der Passauer Wolf Berufsfachschule für Physiotherapie Bad Gögging

Im Vorfeld des Abend der offenen Tür in der Passauer Wolf Berufsfachschule für Physiotherapie Bad Gögging, der am 27. März von 18:00 bis 19:30 Uhr stattfindet, haben wir mit Schulleiter Michael Eberl unter anderem über die Besonderheiten der Ausbildung an der PTS gesprochen.

Wie lange dauert eine Ausbildung an der Passauer Wolf Berufsfachschule für Physiotherapieschule Bad Gögging?

Michael Eberl: Die Ausbildung dauert drei Jahre, wir beginnen immer am 1. Oktober. 

Welche Ausbildungsinhalte (Theorie, Praxis) werden den Schülern vermittelt?

Michael Eberl: Die Ausbildung beruht auf drei Säulen: Wir haben einerseits theoretischen Unterricht an der Schule. Dieser beinhaltet zum Beispiel Anatomie und Krankheitslehre. Außerdem haben wir praktischen Unterricht an der Schule, beispielsweise in den Fächern Massage, Manuelle Therapie oder anderen Behandlungskonzepten. Die dritte Säule ist die praktische Ausbildung am Patienten, die in unseren Praktikumsstellen stattfindet. Neben dem Passauer Wolf Bad Gögging sind das das Klinikum Landshut und das Cabrini Zentrum in Offenstetten.

Wie sieht dabei die Zusammenarbeit mit dem Passauer Wolf Bad Gögging aus?

Michael Eberl: Der Passauer Wolf ist der Träger der Schule. Ein Großteil der praktischen Ausbildung findet im Passauer Wolf Bad Gögging statt. Hier sind unsere Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Orthopädie, Neurologie, Geriatrie, Sporttherapie und der Therapieambulanz tätig. Im Rahmen der praktischen Einsätze werden unsere Schülerinnen und Schüler in die Abteilungen integriert und erleben auch den interdisziplinären Austausch in einer großen Reha-Einrichtung. Zu guter Letzt sind einige unserer Dozenten hauptberuflich im Passauer Wolf Bad Gögging als Mediziner oder Therapeuten tätig.

Was ist das Besondere an einer Ausbildung an der PTS? 

Michael Eberl: Das Besondere an unserer Schule ist das breite und abwechslungsreiche Praktikumsangebot. Unsere Schülerinnen und Schüler bekommen nicht nur einen fundierten Einblick in die verschiedenen medizinischen Fachgebiete, sondern behandeln auch Patienten sowohl im Krankenhaus, als auch in einer Reha-Einrichtung, als auch im ambulanten Setting. Darüber hinaus ist die Betreuung unserer Schüler in der praktischen Ausbildung sehr intensiv und liegt vor allem nur in einer Hand. An unserer Schule betreuen die Kollegen, die ein medizinisches Fachgebiet unterrichten, auch das dazugehörige Praktikum. Außerdem herrscht aufgrund der Tatsache, dass wir eine relativ kleine Schule sind, eine familiäre Atmosphäre. Ich lege großen Wert auf offene Kommunikation auf Augenhöhe. So schaffen wir eine sehr gute Verbindung aus fachlich hochwertiger Ausbildung gepaart mit einem angenehmen Schulklima.

Was erwartet die Besucher beim Abend der offenen Tür am 27. März?

Michael Eberl: Am Abend der offenen Tür begrüßen Frau Singer und ich sowie eine Hand voll Schülerinnen und Schülern unsere Gäste. Neben Vorträgen über die Ausbildung gibt es Führungen durch das Schulhaus sowie kleine Einblicke in den Unterricht über kurze Filmsequenzen.