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Geschäftsführer des Passauer Wolf erneut 2. Vorstandsvorsitzender des VPKA e. V.

Im Frühjahr wurden die Vorstandsmitglieder des Verbands der Privatkrankenanstalten Bayern neu gewählt. Dabei wurde Stefan Scharl, Geschäftsführer des Passauer Wolf, als 2. Vorstandsvorsitzender erneut gewählt. Jetzt werden die Fokusthemen vorgestellt.

Einsatz für eine faire und qualitätsorientierte Entwicklung

Bei der Neuwahl des Vorstandes des Verbands der Privatkrankenanstalten Bayern e. V. (VPKA), die bereits im Rahmen der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung am 17. Mai 2022 stattfand, wurde der 2. Vorstandvorsitzende des VPKA und Geschäftsführer des Passauer Wolf, Stefan Scharl, in seinem Amt bestätigt. Der neue Vorstand stellt nun in neuer Gesamtzusammensetzung die Fokusthemen vor. Stefan Scharl setzt sich dabei, zusammen mit seinen Vorstandskollegen, für die faire und qualitätsorientierte Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen – mit besonderem Blick auf die medizinische Rehabilitation – ein, ebenso wie für ein selbstverwaltetes und solidarisches Gesundheitswesen.

Herausforderungen der Zeit spiegeln sich in den Fokusthemen

Die thematischen Schwerpunkte des VPKA Bayern liegen künftig unter anderem auf den Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die aktuellen Krisen, wie dem Ukrainekrieg und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie, dem Fachkräftemangel in der Pflege und einer leistungsgerechten Finanzierung der Kliniken. Insbesondere die Rehabilitation benötigt hier – nicht nur nach Einschätzung des VPKA und weiterer Verbände – Unterstützung, denn sie wird in den Gesetzgebungsverfahren auf Bundes- und Landesebene häufig nicht adäquat beachtet. »Die Pandemie hat gezeigt, dass die Wahrnehmung der privaten Träger und insbesondere der medizinischen Rehabilitation bei den Behörden und Ministerien nicht ihrem Stellenwert in der Versorgungslandschaft und bei der Pandemiebekämpfung entspricht. Durch Fachkräftemangel verursachte personelle Engpässe, fehlenden Ausblick auf die Finanzierung von notwendigen infrastrukturellen Investitionen und Innovationen sowie auf Vergütungen, die der Schnelllebigkeit der Zeit gerecht werden und Krisenbewältigung ermöglichen, um die Rehabilitation zu stärken, zählen zu den aktuellen Herausforderungen. Diese machen das Zusammenwirken der Akteure im Gesundheitswesen und das Anpassen rechtlicher Rahmenbedingungen durch die Politik erforderlich«, so Stefan Scharl zu den künftigen Fokusthemen des VPKA. Zudem zählt es zu den Anliegen der Vorstandsmitglieder, die Trägervielfalt im Akut- und Rehabilitationswesen in Deutschland zu erhalten sowie die digitalen Leistungsangebote auszuweiten. Der VPKA Bayern setzt sich für die inhaltlichen Belange von circa 170 privaten Akut- und Rehakliniken in Bayern ein. Ziel des Verbands ist es, die qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Reha-Kliniken zu sichern. Neben der Beratung seiner Mitglieder vertritt der Verband die Privatkrankenanstalten auch in gesellschaftlichen, sozialpolitischen und tariflichen Angelegenheiten.

 

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Ulf Ludwig, Medical Park; Ludwig Klitzsch, KIRINUS Health; Veronika Diepolder, m&i-Klinikgruppe Enzensberg; Stefan Scharl, 2. Vorstandsvorsitzender VPKA, Passauer Wolf; Sebastian Holm, Sana Kliniken; Markus Stark, 1. Vorstandsvorsitzender VPKA, Kliniken Dr. Erler gGmbH und Dr. Joachim Ramming, 3. Vorstandsvorsitzender VPKA, MEDICLIN 

Foto: Gianna Reil