Weitere neurologische Erkrankungen

Mit hoher Fachkompetenz betreuen unsere Ärzteteams in entspannter Atmosphäre Patienten mit neurologischen Erkrankungen an allen Passauer Wolf Standorten: nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer Operation oder bei chronischen Beschwerden.

Indikationen im Überblick

Neben der Behandlung nach Schlaganfall und der Rehabilitation bei Morbus Parkinson, Multipler Sklerose und Epilepsie sind wir in der Neurologie auf die Behandlung folgender Erkrankungen spezialisiert:

  • Schädel-Hirn-Traumata (inkl. Frühreha)
  • Hirnleistungsstörung
  • nach Operationen an Gehirn oder Rückenmark
  • neuromuskuläre Erkrankungen
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems
  • neuro-urologische Erkrankungen
  • neuro-orthopädische Erkrankungen

Neurologische Rehabiliation viermal in Bayern - unter der Leitung von Experten

Ärztliche Leitung
  • Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Wächter
    Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Wächter
    Passauer Wolf Bad Gögging und Ingolstadt
  • Stephan Graeber
    Stephan Graeber
    Passauer Wolf Nittenau
  • Dr. med. Oliver Meier
    Dr. med. Oliver Meier
    Passauer Wolf Bad Griesbach
Behandlungs-schwerpunkte

Rehabilitation im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems

Rehabilitation nach entzündlichen Erkrankungen des zentralen bzw. peripheren Nervensystems

Rehabilitation nach Störungen/Erkrankungen des peripheren Nervensystems

Rehabilitation neuro-urologischer Erkrankungen (z.B. Blasenfunktionsstörungen)

Rehabilitation neuro-orthopädischer Erkrankungen

Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome, kurz „CFS“)

Post-/Long-COVID

Kontakt

Bad Griesbach T +49 8532 27-0

Bad Gögging T +49 9445 201-0

Nittenau T +49 9436 950-0

Ingolstadt T +49 841 88656-0

Reservierung Neurologie

T +49 800 0007306-3

Die Phasen der Neurologischen Reha

In der Neurologischen Rehabilitation gibt es ein so genanntes Phasenmodell. Die Rehabilitationsphase richtet sich nach dem individuellen Hilfebedarf des Patienten. Nimmt die Selbstständigkeit während der Behandlung zu, kann es im Verlauf der Rehabilitation zu einem Wechsel in die nächste Phase kommen. Bei sehr schnellen Fortschritten können auch Phasen übersprungen werden. Im Passauer Wolf begleiten wir Patienten in folgenden Phasen:

  • Phase B - Neurologische Frührehabilitation: In der Neurologischen Frührehabilitation wird eine intensive Behandlung und Rehabilitation mit ärztlichen und therapeutischen Schwerpunkten durchgeführt. Hinzu kommt die aktivierende und stimulierende Pflege. Die Neurologische Frührehabilitation bieten wir in Bad Griesbach und Nittenau an.
     
  • Phase C - Weiterführende Rehabilitation: Während der weiterführenden Reha benötigen Betroffene in der Alltagsbewältigung nicht mehr so viel Hilfe wie in Phase B, sodass die (Teil-) Mobilisierung und Wiederherstellung der Selbstständigkeit im Vordergrund stehen. Die weiterführende Rehabilitationna in der Neurologie bieten wir viermal in Bayern an: In Bad Griesbach, Nittenau, Bad Gögging und Ingolstadt.
     
  • Phase D - Anschlussheilbehandlung: Die Rehabilitationsziele richten sich nach den Maßgaben der Deutschen Rentenversicherung. Ziele sind die Minderung bestehender Behinderungen und Fehlhaltungen. Die rein medizinische Rehabilitation endet mit der Phase D. Die neurologische Anschlussheilbehandlung bieten wir ebenfalls viermal in Bayern an: In Bad Griesbach, Nittenau, Bad Gögging und Ingolstadt.

 

Wissenswertes zu Durchblutungsstörungen im Gehirn im Überblick

Bei einer Durchblutungsstörung im Gehirn ist es dem Blut nicht mehr möglich, ungehindert durch die Blutbahnen zu fließen. Die ausreichende Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff ist dadurch nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr möglich. Die Ursache des Problems sind vielfach Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Je nach Ausprägung der Krankheit tritt diese dabei schleichend oder akut auf. Akute Störungen führen anfangs oftmals zu Empfindungs- und Wahrnehmungsstörungen und verursachen innerhalb weniger Minuten oder Stunden ischämische Attacken oder gar Schlaganfälle. Im Gegensatz dazu werden schleichende Erkrankungen häufig erst relativ spät erkannt. Eine chronische Erkrankung äußert sich in der Regel durch eine sukzessive Beeinträchtigung der Gehirnleistung, wobei Erkrankte im Laufe der Zeit oftmals eine vaskuläre Demenz entwickeln.

Durchblutungsstörungen im Gehirn machen sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar. So können einfache Sehstörungen oder auch Schwindel ein Hinweis auf eine Durchblutungsstörung sein. Zudem lösen Durchblutungsstörungen auch andere Symptome, wie beispielsweise

  • unterschiedliche Lähmungen,
  • Taubheitsgefühle,
  • Gefühlsstörungen,
  • Übelkeit,
  • Sprechstörungen oder
  • Hörverlust aus.

Eine chronische Durchblutungsstörung im Gehirn macht sich wiederum durch eine Beeinträchtigung der Hirnleistung oder durch eine verminderte Gedächtnisfunktion bemerkbar.

Die Behandlung einer Durchblutungsstörung im Gehirn richtet sich nach deren Ursache. Die Medizin unterscheidet hierbei zwischen akuten und vorbeugenden Maßnahmen sowie Rehabilitationsbehandlungen. Bei einer akuten Erkrankung versucht der Arzt initial das Gehirn vor weiteren Schäden zu bewahren. Der Behandlungsansatz ist abhängig von der Art der Erkrankung. So wird in der Fachsprache zwischen einem Gefäßverschluss (ischämischer Schlaganfall) und einer Hirnblutung (hämorrhagischer Schlaganfall) unterschieden. Ist die Ursache ein ischämischer Schlaganfall, versuchen Ärzte in der Regel, das Blutgerinnsel (Embolie) möglichst schnell aufzulösen. Bei einer Hirnblutung wird wiederum meist eine Operation durchgeführt. Diese soll den erhöhten Druck verringern und somit weitere Schäden im Gehirn verhindern.

Kommt es im Zuge einer Durchblutungsstörung des Gehirns zu einem Schlaganfall, steht dem Patienten nach der ärztlichen Notversorgung ein breites Spektrum an Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen zur Verfügung. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache sowie der Lokalisation des Schadens. Die Therapie ist zudem immer individuell und zielt darauf auf, dass der Patient größtmögliche Selbstständigkeit erlangt. Je nach gesundheitlicher Verfassung und Schweregrad der Folgeschäden, sind unterschiedliche Reha-Maßnahmen möglich, die die Einschränkungen des Patienten berücksichtigen. Die prinzipielle Vorgehensweise richtet sich nach dem etablierten Phasenmodell bei neurologischer Reha.

Lesen Sie hier mehr zur Reha nach Schlaganfall im Passauer Wolf Bad Griesbach, Bad Gögging, Nittenau und Ingolstadt.

Fragen & Antworten zur neurologischen Rehabilitation beim Passauer Wolf

Was macht die neurologische Reha bei Passauer Wolf so besonders?

Wie kann ich eine neurologische Reha beantragen?

Wie geht es nach der Reha weiter?

Das könnte Sie auch interessieren