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Feierliche Eröffnung der PASSAUER WOLF Fachklinik Bad Gögging

(veröffentlicht am 15.11.2019)

Am 15.11. feierte der PASSAUER WOLF die Neueröffnung der PASSAUER WOLF Fachklinik Bad Gögging in feierlichem Rahmen mit Gesellschaftern, Partnern und Freunden. Mit der neuen Fachklinik erweitert die inhabergeführte Unternehmensgruppe die Kapazitäten am Standort Bad Gögging sowie Niederbayerns Kliniklandschaft um einen modernen und energieeffizienten Neubau. In der Fachklinik finden das neurologische Zentrum für Bewegungsstörungen sowie die geriatrische Fachabteilung und eine interdisziplinäre Komfortstation Raum.

Zum Auftakt des Festaktes bedankte sich Geschäftsleiter Stefan Scharl bei allen Beteiligten des Projektes und betonte die besondere Bedeutung des Standortes Bad Gögging nicht nur für die Region, sondern auch für das Unternehmen PASSAUER WOLF: Der Neubau sei der erste vollständig privat finanzierte Reha-Klinikbau in Bayern seit zehn Jahren. Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Wächter ließ die Geschichte der Fachklinik kurz Revue passieren. Von der Idee bis zum fertigen Projekt sei einige Zeit verstrichen, die Geduld habe sich aber gelohnt. Eine effektive Versorgung sei wichtiger denn je, da der Behandlungsbedarf bei Parkinson-Patienten weltweit in den letzten Jahren stark gestiegen sei. Florian Leebmann, geschäftsführender Gesellschafter, bedankte sich persönlich bei allen beteiligten Institutionen, Firmen und Einzelpersonen für die gute Zusammenarbeit. Er sei der Region tief verbunden: „Die Investition ist nicht nur unser Bekenntnis zum Standort Bad Gögging, sondern auch unser Bekenntnis zur Region.“

Vertreter aus der Politik sowie Vertreter langjähriger Kooperationspartner gratulierten zum feierlichen Abschluss des Großbauprojekts. Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident von Niederbayern, lobte die Vorreiterrolle des PASSAUER WOLF in der Gesundheitsbranche. Die Fachklinik eröffne neue Möglichkeiten der Vernetzung zwischen den Gesundheitsanbietern vor Ort. Martin Neumeyer, Landrat des Kelheimer Landkreises, betonte die Bedeutung des Passauer Wolf Bad Gögging als regionaler Arbeitgeber. Der PASSAUER WOLF sei in dieser Hinsicht hervorragende Werbung für den Standort. Der 1. Bürgermeister der Stadt Neustadt a. d. Donau, Thomas Reimer, freute sich über die neue Fachklinik. Die neue Klinik sei nicht nur eine Verpflichtung des Unternehmens PASSAUER WOLF für die Region, sondern auch eine Verpflichtung der Region gegenüber dem PASSAUER WOLF. Für die Zukunft wünsche er sich auch weiterhin eine fruchtbare Zusammenarbeit, um die Attraktivität des Standortes als Arbeitsplatz zu erhalten.

Die Vertreter der Kostenträger betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der PASSAUER WOLF Fachklinik für die Versorgungsstruktur der Region. Jürgen Eixner, Direktor der AOK Kehlheim, bedankte sich für die langjährige und zuverlässige Zusammenarbeit mit dem PASSAUER WOLF bei der Versorgung der Versicherten. Dr. Ralf Langejürgen, Leiter der bayerischen Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), lobte die Initiative des Unternehmens: „Der PASSAUER WOLF hat gezeigt, wie man mit viel Eigeninitiative die Versorgung der Patienten verbessern kann.“ Mit dem Neubau setze der PASSAUER WOLF nicht nur ein architektonisches Zeichen, sondern stärke vor allem die regionale Versorgung im Gesundheitssektor.

Im Anschluss an die Grußworte hielt Theologe und Bestsellerautor Jürgen Mette die Festrede. Mit kurzweiligen Anekdoten, u.a. aus seinem Aufenthalt im PASSAUER WOLF Reha-Zentrum Bad Gögging, erzählte er, wie Parkinson seine Einstellung zum Begriff „gesund sein“ verändert hat. In seinem autobiografischen Buch »Alles außer Mikado – Leben trotz Parkinson« verarbeitet er sein Leben mit dieser Diagnose. Im Anschluss an die Weihe des Hauses und die symbolische Schlüsselübergabe durch das Architekturbüro Hummel aus Eggenfelden wurden die geladenen Gäste als Abschluss von der Geschäftsleitung durch die neue Fachklinik geführt.

Rund 37 Mio Investition in die Zukunft

Gut zwei Jahre dauerte der Bau der drei Ebenen umfassenden PASSAUER WOLF Fachklinik Bad Gögging. Rund 33 Millionen Euro sind in den Neubau geflossen. Zusätzlich investierte der Passauer Wolf vier Millionen Euro in das PASSAUER WOLF Reha-Zentrum Bad Gögging, das durch einen gläsernen Verbindungsgang direkt mit der Fachklinik verbunden ist. Der Empfang und die Aufnahme der Gäste der Fachklinik und des Reha-Zentrums erfolgt nun zentral in der neuen Fachklinik. Die Infrastruktur der neuen Fachklinik steht auch Gästen des Reha-Zentrums zur Verfügung, wie Veranstaltungsräume mit neuester Sound- und Medientechnik. »Das Bauprojekt war natürlich eine große Herausforderung«, so Geschäftsleiter Hans-Martin Linn, »aber das Ergebnis spricht für sich. Die Fachklinik bietet jetzt auf über 10.000 m² modern ausgestattete großzügige Therapieräume, altersgerechte Patientenzimmer, und inspirierende Aufenthaltsbereiche zum Wohlfühlen.« Der Neubau ist energieoptimiert nach KfW 55-Standard und benötigt somit nur 55 Prozent der Energie eines Referenzhauses. Im Vergleich zu einem regulären Neubau werden jährlich 100 Tonnen CO2 eingespart, das entspricht einer Einsparung von 25 %. Dem geschäftsführenden Gesellschafter Florian Leebmann war es wichtig, die Aufträge für den Bau an überwiegend regionale Unternehmen zu vergeben. »Das ist für uns Ausdruck unserer Verbundenheit zur Region«, erklärt er. Auch für den regionalen Arbeitsmarkt ist der Neubau von Bedeutung. Der PASSAUER WOLF Bad Gögging ist bereits jetzt Arbeitgeber von 600 Beschäftigten und zählt damit zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Es sind durch die Neueröffnung ergänzend 150 Arbeitsplätze entstanden.

Ausbau der Versorgungsstruktur im regionalen Gesundheitssektor

Die Unternehmensgruppe sorgt mit der neuen PASSAUER WOLF Fachklinik Bad Gögging für den Ausbau und damit für eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgungsstruktur im ländlichen Raum, nicht nur in der Altersmedizin durch die Erweiterung der Kapazitäten der geriatrischen Fachabteilung. »Den Bedürfnissen von Gästen, die eine intensive Betreuung und Unterstützung benötigen, können wir hier gerecht werden. Die Ausstattung der Zimmer ist behindertengerecht und demenzsensibel. Patienten, die kognitiv oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, finden sich hier leicht zurecht. Die Funktionsräume der Therapie, Pflege und Medizin sind so gruppiert, dass kurze Wege für unsere Gäste sichergestellt sind«, erklärt Markus Huber, Chefarzt der Geriatrie. Ergänzend zur geriatrischen Fachabteilung befindet sich im Klinikneubau das neurologische Zentrum für Bewegungsstörungen. Das Team unter der Leitung des Chefarztes der Neurologie, Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Wächter, hat sich hier auf die akutstationäre und rehabilitative Behandlung von Morbus Parkinson spezialisiert: »Im Rahmen der akutneurologischen multimodalen Komplexbehandlung setzen wir neben der medikamentösen Therapie auch auf innovative, wissenschaftlich fundierte, nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden. In der neuen Fachklinik können wir all diese Möglichkeiten in einem modernen Ambiente voll ausschöpfen.«

»Healing Architecture« und Komfort der Extra-Klasse

Lichtdurchflutete Räume mit Blick ins Grüne greifen »Healing Architecture«-Ideen auf. Jedes Zimmer ist mit Balkon ausgestattet. »Wir haben uns hier die Kraft der Natur ins Haus geholt«, so der Ärztliche Direktor des PASSAUER WOLF Bad Gögging Dr. med. Stefan Triebel. Sonnenlicht, viel Grün in Form von bepflanzten Wänden oder echten Bäumen, eine Brunnenanlage und viele kleine Details, die die Handschrift der Natur tragen, sowie inspirierende Aufenthaltsbereiche wie die Wolfs-Lounge, bestätigen das. Die interdisziplinäre Komfortstation bietet Gästen aller Fachbereiche, also vorrangig der Neurologie und Geriatrie, aber auch der Orthopädie und HNO-Phoniatrie, ein außergewöhnliches Ambiente. »Unsere Gäste können in gewohnter Weise auf die medizinisch-therapeutische Kompetenz und die persönliche Betreuung setzen. In den PASSAUER WOLF Privat-Bereichen machen exklusive Service-Extras den Aufenthalt besonders, darunter die Lounge und das Komfortrestaurant«, so die Hoteldirektorin des PASSAUER WOLF Bad Gögging, Anja Bellersen.