Nur noch notwendige Maßnahmen: Passauer Wolf schränkt Patientenaufnahme ein

(veröffentlicht am 18.03.2020)

An allen Passauer Wolf-Standorten werden ab sofort nur noch medizinisch notwendige Maßnahmen durchgeführt. Damit wird man den Allgemeinverfügungen der Bayerischen Staatsregierung, der Bundesbehörden und Auflagen der Kostenträger gerecht.

Unaufschiebbare Maßnahmen werden weiterhin durchgeführt

Als medizinisch notwendig gelten Maßnahmen wie beispielsweise Anschlussheilbehandlungen, also Behandlungen, die direkt an den Krankenhausaufenthalt anschließen. Auch Maßnahmen wie die geriatrische Rehabilitation fallen darunter. »Wir schicken keine Gäste nach Hause, nehmen allerdings nur noch Gäste auf, für die der Maßnahmenbeginn nicht verschiebbar, also zeitkritisch, ist,« so Sibylle Merk, Ärztin und Geschäftsführerin. »Wir legen den Fokus weiterhin auf den Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter. Dazu zählen der intensive Infektionsschutz und Vorsorgemaßnahmen wie das Aussetzen von Besuchsmöglichkeiten ab 19.03.2020«, so Sibylle Merk weiter.

Die Nutzung freier Kapazitäten ist zu klären

Derzeit sind die Häuser des Passauer Wolf voll ausgelastet. »Sofern Kapazitäten frei werden, werden wir unserem Versorgungsauftrag in Abstimmung mit den Behörden gerecht werden und sind natürlich bereit, die weiteren erforderlichen Schritte zur Bewältigung der Krisensituation mitzugehen«, so Stefan Scharl, Geschäftsführer Passauer Wolf. Wie genau diese Schritte aussehen, ist derzeit noch unklar. Denkbar ist, dass dringliche Verlegungen aus Akuthäusern aufgefangen werden. »Dazu müssen zunächst Abstimmungsgespräche geführt werden«, so Stefan Scharl.


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Vereinzelte Bereiche der Häuser sind vorübergehend geschlossen. Welche das sind, können Sie hier einsehen