Nur ich. Meine Gedanken und meine Anbindung an etwas, an das ich mich wenden kann. Danken, Bitten, Hoffen, Glauben – all das können wir im Stillen am besten. Ohne, dass jemand, dem wir uns anvertrauen, bewertet oder kommentiert. In der Ruhe löst sich das Rauschen der Gedanken auf. Es bleiben ein, zwei Gedankenstränge übrig, denen hänge ich nach. Zeit verliert sich. Sind es fünf Minuten oder eine Stunde? Ich nehme sie mir, die Zeit. Und während sie vergeht, entspanne ich mich. Als ich den Raum verlasse, fühlt es sich sortiert an. Es ist etwas zur Ruhe gekommen in mir. Es ist etwas zusammengekommen – ich und die Stille, ich und meine Intuition. Es braucht diesen Raum, in dem andere Regeln gelten. Indem man in Ruhe gelassen wird und respektvolles Flüstern zeigt, »ich achte deinen inneren Dialog«. Während der Reha schaffen wir diesen Raum. Drinnen, in Andachtsräumen oder draußen, in der Natur. Überall da, wo sich Alleinsein nach Zusammenkommen anfühlt.
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