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DIE KUR: ÜBER IHRE WURZELN UND FLÜGEL

Die Ursprünge der Kur, ihr Wandel und Neuanfang

Kur in Bad Griesbach

WURZELN DES KURWESENS – HYGIENE, HEILUNG, HANDEL

Wasser als Heilmittel? Im antiken Griechenland liegen die europäischen Ursprünge dafür. Das zeigen die noch heute verwendeten Begriff e für Therme oder Balneologie (thermós = warm, heiß / balaneîon = Bad). Hippokrates war der Ansicht, dass Heilanwendungen mit Wasser, zusammen mit einer Harmonisierung der Lebensgewohnheiten, das Gleichgewicht im Körper herstellen. Die therapeutischen Anwendungen mit Wasser wurden durch Diätetik, Gymnastik, Massagen und Schwitzkuren ergänzt. Die Römer übernahmen die Badekultur von den Griechen. Prunkvolle Thermenbauten sind ihre Hinterlassenschaft. Hygienische Aspekte wurden durch gesellschaftliche ergänzt. So war das Bad Begegnungsstätte, wodurch auch der Handel beflügelt wurde. Neue Einflüsse in den Badekult kamen aus dem arabischen Raum, durch Dampfbäder beispielsweise. Auch Bad Griesbach-Therme hat diese Einflüsse aufgenommen. Die orientalische Badekultur »Hamam« ist in das Spektrum der Wohlfühl-Therme integriert. Trink- und Badekuren waren Bestandteil der mittelalterlichen Medizin, bereits in organisierter, dem Kurwesen ähnlicher Form.

DAS KURWESEN – EINE MODEERSCHEINUNG?

Im 16. Jahrhundert kamen Badefahrten beim europäischen Adel in Mode, bei dem nicht nur die Genesung, sondern durchaus auch das Vergnügen zu den Motiven zählten. Das Kuren war zeitweise den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten. Ein Exklusivrecht für die Wohlhabenden? Durch die Bismarck´sche Sozialgesetzgebung der 1880er-Jahre weitete sich der Kreis derer, die das Kuren in Anspruch nehmen konnten, auf Kosten der Krankenversicherung sogar. Große Kurhausanlagen entstanden. Dr. Julian Hörner beschreibt in seinem Buch »Die klassische Kur stirbt«, die »entstandene Doppeldeutigkeit

der Kurbäder zwischen dem Luxusleben der Aristrokratie, die Heilbäder als Vergnügungsraum besetzt hielten, und einer bürgerlichen Gesundheitsanständigkeit, die die Kur als Gesundheitsraum für ihren diätetischen Lebensstil beanspruchte«. In den 1830er-Jahren konnte durch die verstärkte Heilquellenanalyse die Balneologie jedenfalls wissenschaftlich untermauert werden. Ein Einbruch der Gästezahlen brachte das Glücksspielverbot von 1872 mit sich. Die Kurinstitutionen besonnen sich dadurch allerdings wieder vermehrt auf ihr Kerngeschäft , das Badewesen. Die Kneipp´sche Hydrotherapie verbreitete sich ab den 1890er-Jahren. Viele Vertreter therapeutischer Anwendung von naturgebundenen Heilmitteln sorgten unter anderem dafür, dass die Popularität des Kurwesens weiter Bestand hatte und bis heute Bestand hat.

AUFSCHWUNG DES KURWESENS

Echten Aufschwung erfuhr das Kurwesen nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Einführung der Sozialversicherungssysteme. Die Renten- und Krankenversicherungen hatten die positive Wirkung von Kuraufenthalten zur Wiederherstellung der Gesundheit und zur Vorbeugung gesundheitlicher Beeinträchtigungen erkannt. Unterschiedliche soziale Schichten fanden sich in den Kurorten ein. 1957 wurde die kurörtliche

Heilmittelbehandlung als Regelleistung der gesetzlichen Sozialversicherungsträger aufgenommen und damit die Kur- und Reha-Maßnahmen als dritte Säule der öffentlichen Gesundheitsfürsorge, neben der ambulanten und akuten Gesundheitsversorgung, etabliert. Die Rolle der Heilbäder und Kurorte wurde eine bedeutendere. Der wirtschaftliche Aufschwung sorgte für Auftrieb. Die Kosten für Aufenthalt, Verpflegung und Anwendungen durch die Leistungsträger wurden zum Teil vollständig übernommen. Gestiegener Wohlstand sorgte allerdings auch für mehr Mobilität der Reisenden und damit für mehr Möglichkeiten die Erholungszeit zu gestalten. Zunehmend fand sich eher älteres Klientel in den Kurorten ein. Dr. Julian Hörner spricht davon, »dass die (Sozial-)Kur zu Beginn der 1960er-Jahre zunehmend klinifiziert wurde«. Der Wertewandel der 1970er sorgte für differenzierte Reisemotive und Erwartungen der Kurgäste, darunter Lebensfreude, Prestige, Individualität, Wohlbefinden. Professor Dr. Dr. h. c. Ilona Kickbusch, Soziologin und Politikwissenschaftlerin sowie Initiatorin der Ottawa Charta für Gesundheitsförderung und weltweiter Setting-Programme, führte in dem Zusammenhang den Begriff der »Gesundheitsgesellschaft « ein. Ein Strukturwandel setzte sich in Gang, auch bedingt durch veränderte Gesundheitsgesetzgebung in den 1980er- und 1990er-Jahren.

WIE DAS ROTTALER BÄDERDREIECK ENTSTAND

Die Kurregion Rottaler Bäderdreieck geht auf die Gebietsreform von 1972 zurück. Im Freistaat Bayern verlor Griesbach seinen Kreissitz und die Birnbacher entschieden sich, sich dem Landkreis Rottal-Inn anzuschließen. Die beiden Gemeinden entwickelten sich zum Thermalkurort. 1976 schlossen sich die drei Orte Bad Füssing, Bad Birnbach und Bad Griesbach sowie die nahegelegenen Donaubäder Bad Gögging und Bad Abbach zum Kooperationsnetzwerk »Die gesunden Fünf von Niederbayern« zusammen. Der Zusammenschluss sollte die gemeinsame Außendarstellung verbessern und den Auf- und Ausbau des Kurwesens und des Fremdenverkehrs fördern. Dieses Kooperationsnetzwerk ist heute unter dem Destinationsbegriff »Bayerisches Golfund Thermenland« bekannt, das auch weitere Regionen einschließt. Das »Rottaler Bäderdreieck« fasst die räumlich enger beieinanderliegenden Kurorte Bad Füssing, Bad Birnbach und Bad Griesbach zusammen.

Brunnen-Symbol

KRISE DES KURWESENS – DIE HARTEN 90ER

Die sogenannte »Seehofer’sche Gesundheitsreform« sorgte für destruktive Entwicklungen im Kurwesen. 1997 trat die »Dritte Stufe der Gesundheitsreform« des damaligen Bundesgesundheitsministers in Kraft , die den Strukturwandel maßgeblich beeinflusste. Die Einführung des Beitragsentlastungsgesetzes und des 1. und 2. GKV-Neuordnungsgesetzes bedingten, dass die Eigenbeteiligung für Kurmaßnahmen, also für Unterbringung und Anwendungen, erhöht wurden. Die Zuschüsse für Kur- und Reha-Maßnahmen wurden budgetiert, die Kurtage auf den Urlaubsanspruch von Arbeitnehmern angerechnet, die Aufenthaltsdauer wurde von vier auf drei Wochen reduziert, die Möglichkeiten für Kurverlängerungen wurden erschwert, der Abstand von Kur zu Kur wurde von drei auf vier Jahre erhöht. Lag die Kurdauer 1992 noch bei 27,5 Tagen, so waren es 1998 bereits 23 Tage. Die Gesamtzahl der Kurgasttage in zertifizierten Orten sank 1997 im Vergleich zum Vorjahr von 107,4 Mio auf 93,3 Mio. Auch in Bad Griesbach sanken 1997 die Übernachtungszahlen um 15,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Kliniken, Thermen, Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie – die Kurorte hatten zu kämpfen. Man konnte sich nicht mehr auf den Sozialkurgast verlassen, begann den Patienten als Gast zu begreifen, für den man attraktiver denn je sein musste. Darauf waren die Strukturen nicht ausgelegt und mussten und müssen trotz einbrechender Umsätze erst geschaffen werden. Seit 2000 existiert der Begriff »Kur« nicht mehr in der Sozialgesetzgebung. Er wurde durch Begriff e wie »ambulante/stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen« ersetzt.

DIE REAKTION DER KURORTE

Die treuen Stammgäste brechen weg, weil sie schlichtweg nicht mehr mobil und gesund genug sind, um zu reisen. Weniger Gäste bedeuten auch weniger Multiplikatoren und weniger Empfehlungen. In nahe gelegenen EU-Ländern locken Dumpingpreise. Auch regional erschwert das im Kampf um den Gast entstandene Preisniveau den Betrieben das Bestehen. Man bemüht sich um jüngere Selbstzahler. Jüngere Gäste sind allerdings länger im Berufsleben gebunden, das Renteneintrittsalter verschiebt sich. Zudem ist deren Reiseverhalten ein anderes. Sie reisen öfter und dafür weniger lang. Das Ziel des Kurwesens allerdings ist damals wie heute unverändert. Es geht um die Wiederherstellung und den Erhalt der Gesundheit. Allerdings muss man den Gästen heute mehr gute Gründe liefern. Gründe, die auch auf deren touristische Motive eingehen. Schließlich zählt nun deren Freizeit und es geht um deren Geld. Wellness, Tagungstourismus, zielgruppenspezifische Angebote z. B. für Golfer in Europas größtem Golf-Resort Bad Griesbach, sowie die Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement zählen zum Spektrum der Neuausrichtung. Die Ressourcen und Strukturen, die (medizinisch-therapeutische) Kompetenz der am Kurort ansässigen Akteure ist bei allem Wandel fortschreitend von hoher Qualität. Ein stabiles Fundament also, das der »Kur«, und sei es auch in neuem Gewand und unter neuem Namen, weiterhin Flügel verleiht und eine wichtige Bedeutung im Gesundheitswesen zuschreibt.

Der Kurort und die Erotik

  • Im 19. Jahrhundert zählten die Kurorte zu den regionalen bis internationalen Heiratsmärkten. Kein Wunder also, dass es an Kurorten ordentlich knistert.
  • Auch wenn der Duden das Wort »Kurschatten« ganz unschuldig mit »Person des anderen Geschlechts, mit der sich jemand für die Zeit seiner Kur anfreundet« beschreibt, sind die Assoziationen dazu doch weit weniger unschuldig.
  • »Morgens Fango, abends Tango«: Wir haben bei Badeärzten nachgefragt, ob sie uns ein Rezept dafür ausstellen würden. Zwar wurde uns die positive Wirkung bestätigt, aber einen gelben Zettel mit medizinischer Verordnung haben wir nicht erhalten. Schade eigentlich. Kurgäste haben uns allerdings rezeptfrei den Haslinger Hof empfohlen.

Dr. Julian Hörner über den Wandel der Kur im Rottaler Bäderdreieck

Dr. Julian Hörner promovierte am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der LMU München zum Thema »Wandel medikaler Strukturen im Rottaler Bäderdreieck« und veröffentlichte 2018 das Buch »Die klassische Kur stirbt«. Er, der eigentlich als Hörfunkredakteur arbeiten wollte, fand das Thema »Wellness«, das er in seiner Magisterarbeit aufgriff, so spannend, dass er sich der Medikalkulturforschung annahm. Ein wunderbarer Blick auf die Ursprünge der Kur, ihren Wandel und ihren Neuanfang in neuem Gewand. Wir stützten uns für unseren Artikel auf seine Erkenntnisse.

Dr. Julian Hörner
Dr. Julian Hörner beleuchtete die Strukturen im Rottaler Bäderdreieck.

Herr Dr. Hörner, was hat Sie fasziniert am Thema »Kur«?

Dr. Julian Hörner: Die Kur interessiert mich vor allem als Teilbereich der Medizin, der sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel befindet und sich derzeit neu etabliert. Kurorte sind Gesundheitsstandorte. Auf engstem Raum verdichten sich hier dieselben Prozesse, die im gesamten Gesundheitswesen stattfinden:

  • Gesundheit wird zunehmend als ein individuelles Gut verstanden, das aktiv hergestellt werden kann.
  • Das Medizinsystem öffnet sich für die Mechanismen des freien Marktes.
  • Es entsteht ein medizinischer Pluralismus – ein Neben- und Miteinander verschiedener Medizinsysteme, die sich bei aller Verschiedenheit gegenseitig beeinflussen.

Sie haben die Entwicklungen im Rottaler Bäderdreieck intensiv unter die Lupe genommen. Sind die Kurorte nach Ihrer Einschätzung in der Lage, die Kur erfolgreich weiterzuentwickeln oder gar neu zu erfinden?

Dr. Julian Hörner: Ja. Ich denke, das sind sie. Die Ärzte und Therapeuten haben aufgrund des Heilwassers vor Ort komplexe, indikationsbezogene Spezialisierungen entwickelt. Die Vernetzung unterschiedlicher Berufsgruppen und Herangehensweisen in Bezug auf ein Krankheitsbild in den Kurorten ist herausragend. An potenziellen Patienten wird es in Zukunft sicher nicht mangeln. Denn das Krankheitsspektrum unserer Gesellschaft verschiebt sich signifikant hin zu den chronischen, zum Teil vermeidbaren Erkrankungen sowie zu den psychischen Erkrankungen. Das ist eine große Herausforderung für die Rehabilitationsmedizin und eine große Chance für das Kurwesen vor Ort.

Was wären aus Ihrer Sicht die Erfolgsfaktoren dafür, die vorhandenen Potenziale zukunftsgerecht einzusetzen? Wie könnte es gelingen, wieder jüngere Gäste in die Kurorte zu bekommen?

Dr. Julian Hörner: Das wichtigste ist sicherlich, eine gemeinsame Strategie innerhalb der einzelnen Kurorte und für die gesamte Region zu entwickeln. Denkbar wäre hier ein weiterer Ausbau der Präventionsangebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, die auch die psychosozialen Belastungen der heutigen Arbeitswelt in den Blick nehmen. So kann man diejenigen an die Kurorte binden, die noch im Berufsleben stehen. Bestenfalls kommen sie über Jahre immer wieder, um ihren Gesundheitsurlaub im Rottaler Bäderdreieck zu verbringen. Dazu müssen sich die Stadt- und Kurverwaltungen, die Kurmittelhäuser, Kurkliniken und Hoteliers sowie die Ärzte und Therapeuten vor Ort auf einen gemeinsamen Weg einigen. Wenn alle Akteure des Kurwesens gemeinsam an einem Strang ziehen, wird das Rottaler Bäderdreieck auch in Zukunft ein wichtiger Gesundheitsstandort bleiben und wirtschaftlich florieren.

Zum Wandel medikaler Strukturen im Rottaler Bäderdreieck heute

ISBN: 978-3-8260-6514-9

Autor: Dr. Julian Hörner

Verlag: Königshausen & Neumann

Erscheinungsjahr: 2018

Bildnachweise: Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, milosdizajn/ stock.adobe.com, Gäste- und Kurservice Bad Griesbach 

Ausgaben: Bad GriesbachJubiläumsausgabe 2019Kur
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