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Die Trotzdemkraft

Ein Pfad, der zwischen Wald und See verläuft

Der Priester, Franziskaner, Sozialpädagoge, Autor und Krankenhaus-Seelsorger im Klinikum Ingolstadt und im Passauer Wolf Reha-Zentrum Ingolstadt, Pater Christoph Kreitmeir, greift in seinem neuesten Buch »Zuversicht in schwerer Zeit« den Begriff der »Trotzdemkraft« von Ulrich Schnabel auf. Die WolfsspurRedaktion durfte ihn befragen.

Was verstehen Sie unter der Trotzdemkraft, Pater Christoph Kreitmeir? Und woraus speist sie sich?

Diese Kraft speist sich aus unseren seelisch-geistigen Fähigkeiten. Der weltberühmte Psychiater und Überlebende von vier KZs, Viktor Emil Frankl, spricht von der »Trotzmacht des Geistes«, die uns befähigt, anders mit äußeren Einschränkungen wie z. B. auch Erkrankungen umzugehen. Wir Menschen haben die Fähigkeit, aus Opfersituationen durch eine Einstellungsänderung auszusteigen und unser Schicksal in einem größeren Sinnzusammenhang umzudeuten. Die Kraftquelle der Trotzdemkraft liegt im Finden eines Sinns, für den es sich zu leben lohnt, denn der Mensch erträgt sehr sehr viel, wenn er weiß, wofür.

Wie kann der im stürmischen Alltagsleben stehende Mensch Trotzdemkräfte entwickeln? Was stärkt und was schwächt sie?

Es geht um die Entwicklung einer Widerstandskraft (Resilienz). Es geht darum, Schwierigkeiten, Anforderungen oder Problemen nicht auszuweichen, sondern sich ihnen mehr und mehr zu stellen. Wie beim Muskelaufbau in einer Reha geht es darum, die seelischen Muskeln zu stärken, damit der gesamte Organismus – Körper, Seele und Geist – mit gestärkter Kondition dem Leben standhalten kann. Wer sich permanent schont, wird schlaff. Wer sich fordert, fördert sein Befinden und das seiner Umgebung.

Wie schaffen es manche Menschen trotz widriger Umstände, Krisen, Sorgen und Stress, ihre Stabilität und Gelassenheit zu behalten?

Sie haben es meistens im Laufe ihres Lebens eingeübt, indem sie persönlichen Krisen und Problemen nicht ausgewichen sind. Hinzu kommt, dass sie aus einem Pool von »Unterstützer:innen« schöpfen können: ein religiöser Glaube, der Glaube an sich selbst (gesundes Selbstbewusstsein), eine intakte Partnerschaft oder Familie, Freund:innen, die Fähigkeit, sein Leben zu gestalten und nicht eine Opferhaltung einzunehmen, Aufgaben, die einem Sinn und Halt geben, die Fähigkeit, Fünfe auch mal grade sein lassen zu können (kein Perfektionismus), Humor, die Fähigkeit, eine gesunde Balance zwischen Tun und Lassen zu finden … 

Der katholische Priester Christoph Kreitmeir mit der evangelischen Dekanin Sonja Scherle-Schobel.

Christoph Kreitmeir

Spiritualität und das Engagement für Menschen in seelischer und materieller Not haben im Leben von Christoph Kreitmeir große Bedeutung. Er ist katholischer Priester, Franziskaner, Theologe, Logotherapeut, Sozialpädagoge, Vortragender und Buchautor. Als erfahrener Krankenhaus-Seelsorger, heute im Klinikum Ingolstadt und im Passauer Wolf Reha-Zentrum Ingolstadt, begleitet Christoph Kreitmeir Menschen in schwierigen Lebenssituationen, hört zu, bietet das Gespräch und spirituelle Unterstützung an. Beim Festakt zum 20. Jubiläum des Passauer Wolf Ingolstadt gewann Christoph Kreitmeir unsere Gäste mit seinem ermutigenden Festvortrag. Seine Gedanken, Erfahrungen und sein Wissen teilt er in seinen Vorträgen und Büchern. Der QR-Code führt zu seinem aktuellen Werk »Zuversicht in schwerer Zeit«. vivat.de/zuversicht-in-schwerer-zeit-1066565

Kann Schlaf helfen?

Der Schlaf ist wie ein Doktor. Wer ihn walten lässt, findet von alleine den Weg zu Linderung und Heilung. Schlafentzug ist in Diktaturen ein bewährtes Foltermittel. Jede und jeder, der an Schlafstörungen leidet, kann dies bestätigen. Ein Drittel des Tages, nämlich acht Stunden, sollte der Mensch dem Schlaf geben. Deshalb ist es wichtig, den Schlaf als wichtige Säule im Leben von uns Menschen zu sehen und zu schätzen. Er sorgt für gesunde seelische und auch körperliche Abläufe in unserem Organismus.

Ist das Konzept der Antifragilität mit dem Konzept der Resilienz verwandt? Worin bestehen die Unterschiede?

Antifragile Menschen bestehen Schwierigkeiten und Krisen nicht nur besser als fragile Menschen, sie werden sogar noch stärker und wachsen daran. Wer den Tiefpunkten und dem vorübergehenden Scheitern im Leben nicht ausweicht, in dem entsteht Überlebenskunst und Einfallsreichtum, um in Wachstumschancen und eine neue Handlungsfähigkeit hineinzuwachsen. Resilienz ist die Fähigkeit, sich an widrige Situationen anzupassen, aus ihnen zu lernen und dann stärker aus ihnen hervorzugehen. Antifragilität ist mehr als Resilienz. Es ist die Fähigkeit, nicht nur nicht im Chaos unterzugehen, sondern dessen Widrigkeiten zu nutzen und zu wachsen. Unsicherheiten werden akzeptiert, Ängste als Veränderungsmotivatoren genutzt, kreative Lösungsmöglichkeiten verwirklicht und eine neue Entschlossenheit wird entwickelt.

Ein grauhaariger, lächelnder Mann in einem blau karierten Hemd steht neben einer Säule

           »Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.«  – Christoph Kreitmeir

Welches Rüstzeug braucht ein Mensch, der sich auf den Weg macht, ein zuversichtliches Leben zu führen?

Meiner Meinung und meiner Erfahrung nach sind folgende Grundhaltungen und Lebenseinstellungen von großem Vorteil, das Leben trotz aller Widrigkeiten zuversichtlich zu gestalten: Optimismus, positives Denken, Hoffnung, ein Grundvertrauen ins Leben, Selbstvertrauen und Gottvertrauen, innere Stärke, Mut, Trotzdemkraft, Resilienz und Antifragilität, die Fähigkeit, Sinnhaftigkeit zu entdecken und deren Kraft zu nutzen, Verlassen von Opferrollen in Verbindung mit Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit, Selbstermächtigung, Spiritualität, Sehnsucht nach Veränderung, Trotzmacht des Geistes und Trotzmacht des Glaubens. Wer sein Leben in einer größeren Matrix als der eigenen sieht, wer über den eigenen Tellerrand hinaussieht, dem kommt von außen auch Hilfe zu.

Bildnachweis: AdobeStock/Alen Ajan, passauerwolf.de, berliberlinski.de

Sie möchten mehr über Christoph Kreitmeir wissen?

Unter christoph-kreitmeir.de erfahren Sie mehr über sein Leben als Priester, seine Publikationen und seine Arbeit als Klinikseelsorger am Klinikum Ingolstadt.

Ausgaben: Frühling/Sommer 2026
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