Am Tisch kommt man zusammen, lässt das Erlebte Revue passieren, kommt ins Plaudern und Pläne schmieden. Das gilt in der Familie, für den Mittagstisch in der Kantine und auch für den Reha-Aufenthalt. Man spielt an einem Tisch zusammen Karten, haut auf den Tisch, um die Meinung kundzutun, setzt sich an einen Tisch, um Konflikte zu lösen und beruft einen runden Tisch ein, um verschiedene Meinungen und Argumente zusammenzubringen. Ein Ort des Zusammenkommens also, an dem es natürlich auch ums Essen geht.
EINE RUNDE SACHE
Wussten Sie, dass die runde Form des Tellers die gleichmäßige Verteilung erleichtert? Kreise werden oft mit Vollkommenheit, Unendlichkeit und Harmonie assoziiert. In vielen Kulturen hat der Kreis eine tiefere symbolische Bedeutung, die sich in verschiedenen Aspekten des Lebens widerspiegelt, einschließlich Essen und Gemeinschaft. Viele Töpfer:innen orientierten sich an der runden Form. Die Drehscheibe ließ auch viel leichter einen Kreis entstehen. Was aber kommt denn am besten auf die runden Platten?
DER ERNÄHRUNGSKREIS
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat einen Ernährungskreis entwickelt, der gute Orientierung dazu gibt, was gesicherte Ergebnisse über gesunde Ernährung preisgeben. Die DGE unterstützt also bei der Frage danach, was im besten Fall auf den Teller soll. Wir richten unsere Menükomposition an den Empfehlungen der Expert:innen aus. Es geht ums Gesundwerden, während der Zeit im Passauer Wolf. Was die Gesundheit am meisten stützt, ist im Wochenplan mit einer Grafik, dem »grünen Wolf«, versehen. So lässt sich beim ersten Blick auf den Speiseplan ausfindig machen, was den Empfehlungen der DGE entspricht.

Bitte ohne:
Ganz ohne Zucker kommt unser hauseigenes Dressing aus. Die bunten Gemüsestücke auf dem Salatteller werden liebevoll veredelt.
Bitte mit:
Verantwortungsbewusstsein gehört für uns zu einer zeitgerechten Ernährung dazu. Wir schützen die Umwelt, wo es geht, beziehen vieles aus der Region und orientieren uns an der Saison.
ABGERUNDET
In Büfettschulungen und Vorträgen machen wir auf typische Fallen aufmerksam und zeigen, wie man sie umgeht – auch auf der persönlichen Einkaufsliste. Was ihnen guttut, wissen die Menschen, die an unseren Tischen sitzen, natürlich für sich selbst. Wir stärken sie in ihren eigenverantwortlichen Entscheidungen, vermitteln Sicherheit und hoffentlich auch das gute Gefühl, dass es Freude macht, sich mit nahrhaften Lebensmitteln, ihrer Herkunft und Wirkung auseinanderzusetzen. Zwar umsorgt unser Küchenteam unsere Gäste, ab und an lässt die Zubereitung in der Gemeinschaft allerdings das Geschnippelte noch besser munden.
VORBEREITET
Klar, dass wir besonderen Bedürfnissen Beachtung schenken. Gerade für Patient:innen im hohen Lebensalter gibt es eigene Ernährungsziele. Auf Schluckstö- rungen reagieren wir mit besonderen Kostformen. Mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehen wir so um, dass wir Alternativen anbieten.
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