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Home Freidenken

Freidenkerin Maria Theresia

Eine Frau in männlichen Zeiten

Statue von Königin Maria Theresia in Wien

Vor 300 Jahren wurde Maria Theresia geboren. 40 Jahre lang lenkte sie die Geschicke des Hauses Österreich und ebnete dem Land mit klugen Reformen den Weg in die Moderne. Porträt einer echten Landesmutter.

Sie war die erste Frau Europas, die, um es modern auszudrücken, Multi-Tasking perfekt beherrschte: Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn, Böhmen und zahlreichen Kronländern. Denn sie war Mutter einer großen Kinderschar und gleichzeitig Regentin eines riesigen Vielvölkerstaats. Schon zu Lebzeiten sponnen sich viele Mythen und Legenden um die »Kaiserin«, die ihre Aufgaben als Landesherrin ebenso fürsorglich, behutsam und mit diplomatischem Geschick in Angriff zu nehmen pflegte wie die Erziehung ihrer Kinder. Kaum jemand wurde so häufig porträtiert wie sie, kaum jemand fand so viel anerkennendes Lob inmitten einer reinen Männerwelt. Sie war eine Frau, die ihre Weiblichkeit nicht verleugnete, die ihren Ehemann bis zu dessen Tod liebte und die durch geschickte Heiratspolitik und weitsichtige Reformen dem Habsburgerreich den Weg in die Moderne eröffnete.

Dabei war ihr Amtsantritt alles andere als leicht. Zwar hatte ihr Vater, der Habsburger Kaiser Karl VI., ihr Erbe vorsorglich durch ein Dekret legitimiert. Doch als sie blutjung im Jahr 1740 die Regentschaft über das »Haus Österreich« übernehmen musste, war die Lage mehr als fragil. Es war ein wahres Ländermosaik, aus dem sich die habsburgischen Besitztümer zusammensetzten, ein Flickenteppich aus Grafschaften und Fürstentümern, der sich von den Niederlanden bis nach Italien, Ungarn, Böhmen und Rumänien erstreckte. Doch der Staatsapparat war marode, die Staatskasse verschuldet, die Hofbeamtenschaft hoffnungslos veraltet, das Heer übers ganze Land verstreut und der Verwaltungsapparat mehr als schwerfällig.

ZUM KRIEG GEZWUNGEN

Maria Theresia, damals gerade mal 23 Jahre alt, war trotz der Pragmatischen Sanktion, mit der ihr Vater das Erbe und seine Nachfolge gesichert hatte, völlig unvorbereitet auf ihre Rolle als Thronfolgerin. Sie hatte die übliche Erziehung einer weiblichen Erzherzogin genossen, hatte Reiten, Tanzen, Handarbeiten und Fremdsprachen wie Italienisch und Französisch gelernt. Der Beraterstab, auf den sie sich bei ihrer Regierungsübernahme stützen musste, war wenig hilfreich. Hinzu kam, dass sie, seit fünf Jahren glücklich mit dem Lothringer Adelssproß Franz Stephan verheiratet, wieder einmal hochschwanger war. Kurz, diese Situation war wie dafür geschaffen, die Begehrlichkeiten anderer Fürstenhäuser zu wecken. Das bayrische Haus Wittelsbach und das sächsische Königshaus meldeten Ansprüche auf Teile des Habsburger Reiches an. Auch Spanien, Frankreich, Neapel, Kurpfalz und Kurköln versuchten im »Österreichischen Erbfolgekrieg« ihre Rechte auf Teile der Habsburger Ländereien geltend zu machen. Doch damit nicht genug: Der preußische König Friedrich II. witterte Morgenluft und nutzte die noch unsichere und instabile Situation der Thronerbin, um in Schlesien einzufallen. Nun musste sie Krieg führen. Sie suchte Verbündete und fand sie in Ungarn: 20.000 Soldaten sagte man ihr seitens der ungarischen Stände zu, die sie kurz zuvor zum König gekrönt hatten. Ja, zum König – denn der Titel einer Königin war in diesem Land nicht vorgesehen. Dennoch: Nach großen Verlusten wurde der 2. Schlesische Krieg zu ihren Ungunsten entschieden, und sie musste schweren Herzens die Übergabe des habsburgischen Kronlandes an Preußen unterzeichnen. Erst drei Jahre später endete auch der Erbfolgekrieg. »Ich habe herzhaft agieret, alles hazadieret (riskiert) und alle Kräfte angespannt« »Lieber ein mittelmäßiger Frieden als ein glorreicher Krieg!« Maria Theresia über den Krieg sagte die Frau, deren eigentliche Haltung zum Krieg am besten mit diesem Satz illustriert ist: »Lieber ein mittel mäßiger Frieden als ein glorreicher Krieg«. Die Anerkennung ihres Erzfeindes, des Preußenkönigs, blieb nicht aus: »Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht«, schrieb er rückblickend in einem seiner Briefe.

SECHZEHN GEBURTEN

Siebzehnmal war Maria Theresia während der zermürbenden Kriege schwanger geworden, zwei Kinder waren während dieser Zeit verstorben. Es scheint eine glückliche Ehe gewesen zu sein mit ihrem Franz, obgleich diesem ein schlechter Ruf vorauseilte: Ein Schürzenjäger wollte er gewesen sein, und ein wenig politisch denkender Mensch. Dennoch war es gelungen, für den Gatten die Kaiserwürde zu erlangen, ein politischer Erfolg, der Maria Theresia die Krönung zur Kaiserin ermöglicht hätte. Doch zeitlebens trug sie offiziell nur den Titel einer Erzherzogin und erbte erst nach dem Tod ihres Gatten diesen Titel. 16 Kinder gebar sie ihm, von denen sie sechs noch zu Lebzeiten verlor. Es mögen diese ständigen Schwangerschaften und Geburten gewesen sein, die aus der anfangs bildschönen, schlanken Regentin eine Frau machten, deren Leibesfülle den Einbau von Lastenaufzügen in der Hofburg notwendig machte – nur so konnte sie von Stockwerk zu Stockwerk gelangen. Es sind nicht viele Porträts von dieser jungen Erzherzogin erhalten, deren Aussehen auch feindliche Gesandte zu enthusiastischen Schilderungen hinriss. Sie war eine Pragmatikerin, ein Mensch, der mit der Moderne nur durch den kaiserlichen Beraterstab in Berührung kam. »Aufgeklärter Absolutismus«, so lautet der Fachbegriff, mit dem man die Geisteshaltung Maria Theresias und ihrer Zeitgenossen umreißt: Fühlte sich der Herrscher zuvor nur Gott und seinem Gewissen gegenüber verantwortlich, so ging er jetzt mit seinem Amt eine humanitäre Verpflichtung ein. Doch während sich Friedrich II. selbst als Diener des Volkes definierte, waren es bei Maria Theresia eher die mütterlichen Qualitäten, die sie zu sozialen Verbesserungen motivierten. Schon während der Schlesischen Kriege hatte sie eigenständig begonnen, einen Verwaltungsapparat zu schaffen, der losgelöst von den Ständen existierte. Die bekannteste und wohl wichtigste Reform war die allgemeine Schulpflicht. Das Los des Menschen sollte nicht mehr unabänderlich oder eben gottgewollt sein – Bildung sollte es ermöglichen, die eigene Stellung zu verbessern.

DAS RECHT AUF BILDUNG

So wurde ab 1774 jeder man verpflichtet, sein Kind ab dem sechsten Jahr zur »Elementarschule« zu schicken. Kontrolliert wurde der Schulbesuch von einer Kommission, wobei die Kaiserin jedes eingegangene Schriftstück selbst prüfte. Bis in die kleinsten Dörfer hinein galt dieser Erlass, durch den Maria Theresia mit »landesmütterlicher Sorgfalt« für ihre Untertanen sorgte. »Die Erziehung der Jugend, beyderley Geschlechts, ist die wichtigste Grundlage der wahren Glückseligkeit der Nationen«, so ein Zitat der Erzherzogin. Sie war freigeistig, unabhängig in ihren Entscheidungen und dabei sehr, sehr widersprüchlich. Denn ihr katholischer Glauben ließ sie hart gegen »Sittenverfall« und gegen Prostitution vorgehen. Auch die jüdische Bevölkerung hatte unter ihren katholischen Vorurteilen zu leiden und wurde erst unter ihrem Mitregenten und Sohn Joseph als gleichberechtigt anerkannt. Auf der anderen Seite setzte sie sich für die Pockenimpfung für jeder man ein, sei er reich oder arm. Es sind diese mütterlichen Züge, die sich dem Bewusstsein des Volkes eingeprägt haben. Jetzt, im Jahr 2017, jährt sich ihr Geburtstag zum 300. Mal.

Hotelklinik Maria Theresia in Bad Griesbach

BAD GRIESBACH: HOTELKLINIK MARIA THERESIA

Die österreichische Kaiserin Maria Theresia ist die Namenspatronin der Vier-Sterne-Superior Hotelklinik Maria Theresia. In der Linie der royalen Eigennamen der Hotels von Bad Griesbach wurde ganz bewusst der Name dieser majestätischen Erfolgsfrau des 18. Jahrhunderts gewählt. Denn Maria Theresia vereint in ihrer Person mütterliche und fürsorgliche Qualitäten mit klarer, weitsichtiger Entscheidungskompetenz — immer in Partnerschaft mit ihrem über alles geliebten Gemahl.

Bildnachweis: Adobestock/Stefan, Berliberlinski

Ausgaben: Herbst/Winter 2017/2018
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