Wo die wilden Wasser der Enns auf die schroffen Kalksteinwände der Ennstaler Alpen treffen, da ist das Gesäuse. Das Sausen und Brausen des Flusses hat dieser Gebirgsgruppe in Österreich ihren Namen gegeben.
ALLER ANFANG IST SCHWER
Am Fuß der mächtigen Kalkgipfel fließt wild brausend und ungezähmt die Enns durchs Gesäuse. Innerhalb von 16 Kilometern überwindet sie ein Gefälle von über 150 Metern. Hier bieten sich Möglichkeiten zum Kajakfahren, Raften und Canyoning. In Basislagern werden Anfängern die Grundzüge dieser Sportarten vermittelt.
WILDES WASSER
Der Fluss hat viele Gesichter. Wenn das Schmelzwasser aus den Bergen die Enns im Frühjahr anschwellen lässt, erfährt man am eigenen Leib, warum das Gesäuse diesen Namen trägt. Man gleitet beim Raften zusammen mit anderen durch das gurgelnde Wildwasser oder springt beim Canyoning von Stein zu Stein den Wasserfall hinunter.
PALFAUER WASSERLOCH
Im Sommer bietet eine Klammwanderung tiefe Einblicke in die Quellhöhle und weite Ausblicke über das Salzatal. Die von der Gemeinde Palfau errichtete Steiganlage bringt den Wanderer sicher hinauf bis zum Wasserloch. Der Weg führt über schmale Canyons vorbei an tosenden Wasserfällen.
AuF SCHUSTERS RAPPEN
In den kalkgrauen Felsburgen der Ennstaler Alpen wurde über Generationen hinweg Alpingeschichte geschrieben. Alpinisten bezeichnen das Gesäuse als die „Universität des Bergsteigens“. Ein Hüttenrundwanderweg lädt zum Erkunden der Natur ein und führt zu den neun Gesäuse-Schutzhütten.
SCHLOSS KASSEGG
Gerüchten zufolge soll ein Münchner Architekt, der an der Erbauung von Schloss Schwanstein beteiligt war, dieses romantische Jagdschloss im Stil des Historismus entworfen haben. Diesen Kraftort nutzt man auch im PASSAUER WOLF – für Strategietagungen oder betriebliche Gesundheitsförderung. www.hotel-kassegg.at
Bildrechte: Stefan Leitner






















