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    Ein Patient in einem rosa Pullover sitzt auf einem Krankenhausbett

    Neue Kräfte schöpfen

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    Vom Außen- zum Innenblick

    Mann und Frau beim Yoga im Fitnessstudio

    Von wegen Ruhestand!

    Frau im blauen T-Shirt genießt die Natur

    Aufatmen, Loslassen

    Backsteingebäude mit rotem Ziegeldach

    Kraftort: Alte Post Triftern

    Gemüseladen

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    Wandel im Glas

    Eule im herbstlichen Wald

    Fragen an die Natur …

    Ein Mann in einem blauen T-Shirt malt Graffiti an eine Wand.

    Der Wolf erwacht

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Home Weitergehen

RESILIENZ

WAS MENSCHEN WIDERSTANDSFÄHIG MACHT

Baum im Wind

Kein Leben ist frei von Krisen, Belastungen oder Schicksalsschlägen. Doch reagieren Menschen sehr verschieden darauf. Die einen ziehen sich zurück, verlieren ihr Selbstvertrauen, ihre Vitalität, ihre Handlungsfähigkeit, bleiben gefangen in Mutlosigkeit, Sorge und Angst. Andere geben die Hoffnung nicht auf, glauben an die Wende zum Guten, nehmen ihre eigenen Bedürfnisse ernst und gehen aus Krisen meist gesund und manchmal sogar gestärkt hervor. Wie ist das möglich?

»Wir sind dynamische Systeme; wir können uns verändern.«

– Ann Masten –

Erst in den 1950er Jahren entdeckt die Wissenschaft die unterschiedliche Widerstandsfähigkeit von Menschen in belastenden- – Situationen als Forschungsthema. Damals beginnen die US-amerikanischen Forscherinnen Emmy Werner und Ruth Smith eine vierzigjährige Langzeitstudie auf der hawaiianischen Insel Kauai. 686 Kinder werden von ihnen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleitet. Ein Drittel dieser Kinder wächst in äußerst schwierigen Verhältnissen auf, leidet unter Armut, Gewalterfahrung, Vernachlässigung oder der Alkoholabhängigkeit der Eltern. Die überraschende Entdeckung der Wissenschaftlerinnen: Ein Drittel dieser vernachlässigten Kinder wachsen zu starken, positiven, gesunden erwachsenen Menschen heran. Sie sind im Arbeitsleben erfolgreich, pflegen gute Beziehungen und führen ein erfülltes Leben.

Du kannst dein Leben ändern. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber schwierigen Lebensumständen nennt der US-amerikanische Psychologe Jack Block »Resilienz«. Resilienz bedeutet, selbst bei hohen Stress-Belastungen oder traumatischen Erfahrungen gesund und positiv zu bleiben – sowohl körperlich wie auch psychisch. Es geht also in erster Linie nicht um die Vermeidung von Krankheit, sondern vor allem um die Förderung von Gesundheit und Stärke. Wer resilient ist, ist mit einer verlässlichen Widerstandskraft gegen alle Arten von Stress und Krisen ausgestattet. Und nun die beste Nachricht: Jede und jeder kann seine Resilienz stärken.

Das eigene Kraftpotential entdecken und nutzen

Was kann ich selbst unternehmen, um meine Widerstandskräfte zu stärken? Wie kann ich mich aus der Umklammerung durch ein Problem befreien? Wie entwickle ich die Kraft, selbst etwas zu verändern? Was können wir von resilienten Menschen lernen?

Resiliente Menschen zeichnet ein hohes Maß an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl aus. Sie glauben fest daran, dass sie auch schwierige Situationen meistern können. Sie sind stabil, verwurzelt, Veränderungen machen ihnen keine Angst. Sie nehmen sie gelassen hin – schließlich begleiten Veränderungen das ganze Leben. Resiliente Menschen kennen ihre eigenen Stärken, bauen sie aus und setzen sie ein, um Herausforderungen zu bewältigen. Sie denken positiv. Die folgenden Vorschläge können helfen, die eigene Resilienz zu stärken und Krisensituationen gesund zu bewältigen.

Im Prozess, die eigenen Widerstandskräfte zu stärken, ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis, dass niemand dem Lauf der Dinge hilflos ausgeliefert ist. Jeder kann selbst aktiv werden, etwas unternehmen, um das persönliche Wohlbefinden zu stärken, etwa regelmäßig Sport treiben, mit der Familie oder Freunden etwas unternehmen, den schönen Seiten des Lebens Aufmerksamkeit schenken oder Hobbys pflegen, die wir als erfüllend empfinden. Je mehr wir selbst dafür Sorge tragen, dass es uns gut geht, desto mehr Resilienz bauen wir auf.

Natürlich gibt es im Leben auch Umstände, die man nicht beeinflussen kann, die richtig schwer sind und einen zurecht völlig aus der Bahn werfen. Eine schmerzende Trennung zum Beispiel oder den Verlust eines nahen Menschen. Nehmen Sie sich die Zeit, um zu trauern und um das Geschehene zu verarbeiten. Auch wenn es wie ein schwacher Trost erscheint, hilft es vielleicht, sich an die guten Augenblicke und Ereignisse einer Beziehung zu erinnern. Diese Momente gehören auch zu Ihrem Lebenslauf und die Erinnerung bleibt. Schreiben Sie auf, wofür Sie dankbar sind und sichern Sie sich immer wieder Zeitinseln, in denen Sie – ganz bei sich – Dinge tun, die Ihnen Ruhe und Erfüllung schenken.

Eine Frau schwingt auf einer Schaukel

DIE SCHÖNEN AUGENBLICKE WAHRNEHMEN

Versuchen Sie die glücklichen Momente eines jeden Tags festzuhalten. Vergessen Sie auch die kleinen Augenblicke dabei nicht, das Zwitschern der Vögel vor dem Fenster, die kurze Begegnung mit dem freundlichen Postboten, den Duft von Kaffee und frischgebackenem Brot auf dem Weg zur Arbeit. Was hat Ihnen Freude gemacht? Notieren Sie die guten Ereignisse in einem Glückstagebuch. Und blättern und lesen Sie darin, besonders, wenn Sie sich mal nicht so stabil fühlen.

HERR ÜBER DIE EIGENEN GEDANKEN SEIN

Bis zu einem gewissen Grad, kann jeder Mensch selbst entscheiden, was er denkt. Wenn Sie beispielsweise aus Sorge vor Stress und Überforderung schon morgens übellaunig aufstehen, tauschen Sie den Satz »Das ist alles nicht zu schaffen« gegen »Ich fange an und schaue, wie weit ich komme«. Beobachten Sie genau, was dadurch passiert.

DIE KRAFT EINES LÄCHELNS

Lächeln wirkt nicht nur nachweislich entspannend, es senkt auch das Schmerzempfinden, regt die Durchblutung und das Immunsystem an. Sogar Genesungsprozesse werden durch Lächeln positiv unterstützt. Wer lächelt, lernt leichter, auch schneller und prägt sich Gelerntes deutlich besser ein. Und Lächeln macht jeden Menschen sympathischer. Also: Warten Sie nicht! Begegnen Sie der Welt mit einem Lächeln!

VERBUNDEN SEIN

Pflegen Sie Beziehungen! Zu einem guten Leben gehören andere Menschen. Wer Kontakte wertschätzt, kann in Krisenzeiten auch auf sie bauen. Die Sicherheit, nicht allein zu sein, reduziert schon Angst und Stress. Menschen, die gute Beziehungen pflegen, leben nicht nur zufriedener, sondern auch länger.

DIE PERSPEKTIVE WECHSELN

Wer in eine Krisensituation geraten ist, landet leicht in der Opferrolle. Der vermeintliche Vor- und der sichere Nachteil daran: Sie können absolut nichts dagegen tun. Denn andere tragen die Verantwortung dafür. Doch wollen Sie wirklich andere Menschen zum Gestalter Ihres Lebens befördern? Um sich aus der Umklammerung durch ein Problem zu befreien, müssen Sie selbst aktiv werden. Beginnen Sie mit Aktivitäten, von denen Sie wissen, dass sie Ihnen gut tun. Umgeben Sie sich mit geschätzten Menschen. Nehmen Sie sich jeden Tag einen Spaziergang im Wald oder Park vor. Melden Sie sich bei einem Kurs an, um einen langgehegten Wunsch zu verwirklichen, etwa Englisch lernen, Zeichnen oder sich eine Programmiersprache aneignen. So stärken Sie die positive Beziehung zu sich selbst.

ANNEHMEN STATT KÄMPFEN

Gegen Tatsachen kämpfen, die man nicht ändern kann, kostet nur Kraft. Ein erster Schritt, der aus der Dunkelheit herausführen kann, ist es, eine belastende Situation als das zu betrachten und anzunehmen, was sie ist: eine schwierige Phase im Leben. Sie wird vorübergehen. Sie ist zwar anstrengend, kräftezehrend, aber kein Dauerzustand. Vielleicht gelingt es Ihnen sogar etwas Gutes in der schwierigen Situation zu entdecken? Dann machen Sie dieses innere Bild ganz groß und schauen es immer wieder an.

NACH VORNE SCHAUEN

Ein klares Ziel vor Augen zu haben, das man als sinnstiftend empfindet, hilft über Krisen hinweg. Richten Sie den Blick nach vorne und stellen Sie sich Ihren guten Weg in die Zukunft detailliert vor. Entwerfen Sie einen Etappenplan. Wählen Sie die Etappen nicht zu groß, so dass sie gut für Sie erreichbar sind. Und feiern Sie jeden Fortschritt! Jeder, auch kleine, Erfolg stärkt Ihr Selbstbewusstsein und erleichtert den Zugang zu den eigenen Ressourcen — sogar unter Stress.

Natürlich schaffe ich das!

Bildnachweise: gettyimages.de/wundervisuals, gettyimages.de/Chang Hui Ting / EyeEm

Ausgaben: Herbst/Winter 2021/2022Lebensstil
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