Drei Wochen dauert eine Rehabilitation für gewöhnlich. Drei Wochen können lang sein. Besonders, wenn es einem nicht gutgeht. Da lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob das Einzel- oder das Doppelzimmer zum vorübergehenden Rückzugsort wird. Schleichend nehmen die Gedankengänge eine Richtung ein. Werde ich mich mit meinem Zimmernachbarn oder meiner Zimmernachbarin verstehen? Was, wenn er oder sie schnarcht? Was, wenn es mir zu unordentlich wird? Kann ich meine Bedürfnisse äußern? Vielleicht stört es, dass ich nachts gerne lese? Ungewissheit macht uns Angst. Meist stellt sich heraus, dass sie unbegründet ist.
SO GEHEN WIR IM PASSAUER WOLF DAMIT UM
Während des Aufenthaltes bieten wir an, eine Entscheidung dazu zu treffen, ob man sich ein Zimmer teilt oder nicht. Meist ist die Unterbringung im Doppelzimmer gesetzt. Zusatzversicherungen regeln gelegentlich die Unterbringung im Einzelzimmer. Der eigene Wunsch kann mit der Krankenkasse oder weiteren Leistungsträ- gern besprochen werden, um die Kostenübernahmeoption zu klären. Berufstätige, für deren Aufenthalt die Deutsche Rentenversicherung aufkommt, können ausschließlich die Vorteile des Doppelzimmers in Anspruch nehmen. Anfragen zu den Möglichkeiten während des Aufenthalts bei uns sind per Mail an reservierung@ passauerwolf.de gut aufgehoben.
WAS, WENN ICH EINE FREUNDSCHAFT GEWINNE?
Wir möchten uns mitteilen. Das Teilen von Erlebtem gehört evolutionsbiologisch zu uns. Da ist die Vorstellung bei der Rückkehr aus der Therapie auf jemanden zu treffen, mit dem wir das Erlebte teilen können, keine so schlechte. Gerade, wenn es uns nicht gut geht, haben wir gerne jemanden um uns, der nach dem Rechten schaut. Und es besteht die Chance, dass das geteilte Zimmer mehr Vorteile mit sich bringt als gedacht und geteilte Glücks- und Erfolgserlebnisse sich verdoppeln. »Was, wenn ich eine Freundschaft gewinne?« könnte eine gute Frage sein, die Vorfreude aufs Zusammenkommen schürt.
Bildnachweis: Berliberlinski





















